Hier finden Sie eine offene Sammlung unserer Vorträge, Artikel, Interviews und Konzeptpräsentationen. In unregelmäßigem Rhythmus laden wir hoch, was aus unserer Sicht für Andere spannend sein könnte. Wir würden uns freuen, wenn Sie so etwas hier entdecken. Und daraus mehr entsteht: im besten Fall der offene Streit darum, wie brand business im 21. Jahrhundert funktionieren kann...

EIN BAUPLAN FÜR DEN MODEPROZESS IN DER DIGITALEN ZUKUNFT

„Analoge Geschäftsmodelle werden in digitalen Zeiten im Wesentlichen nicht bestehen können. Die heute schon erkannten, neuen Kundenanforderungen bedürfen responsive Lösungen die im Kern der Unternehmen zu vertikalen Strukturen führen – geeignet für die digitale Ära“ Hans Peter Hiemer ist Mitinhaber und Managing Partner der b4b GmbH. Insbesondere die Vernetzung der gesamten Wertschöpfung in Konsumgüterunternehmen und die Strategieentwicklung zur Digitalisierung der gesamten Prozesse
stehen im Vordergrund der von ihm betreuten Kunden- und Entwicklungsprojekte.

Hans Peter Hiemer, Managing Partner, b4b GmbH
Duisburg/München

INNOVATION & DIGITIZATION – A BRAND’S PERSPECTIVE

“At a time when our industry and consumers are changing more quickly than ever, innovation is core to our success. This includes our vision for sustainability at PVH, where responsible innovation is leading bold new approaches to how we create our product, operate our business and connect with the communities around us.”

Martijn Hagman, 
Chief Financial Officer, Tommy Hilfiger Global and PVH Europe Amsterdam

MISSVERSTÄNDNIS E-COMMERCE – DIE DIGITALISIERUNG DES EINZELHANDELS

Digitalisierungsstrategien für den Einzelhandel werden immer noch hauptsächlich mit Fokus auf das Thema e-Commerce geführt. Diese Verengung der Perspektive führt dazu, dass meistens die eigentlichen Herausforderungen übersehen und Lösungen als Benchmarks gefeiert werden, die in die „Multichannelfalle“ führen. Warum Digitalisierung für den Einzelhandel viel mehr bedeutet als e-Commerce und wo wesentliche Herausforderungen und sinnvolle Ansatzpunkte für stationäre Händler liegen können, skizziert diese Präsentation.

Dieser Vortrag wurde im Februar beim e-Commerce Tag NRW in Wuppertal gehalten. Die Westfälische Zeitung hielt fest: „In der Regel bedeutet das Bespielen zweier Kanäle hohe Investitionen und geringen Ertrag. Kein Mensch braucht noch einen Online-Shop“, sagte der Digitalisierungs-Experte Brill und weckte damit so manchen Zuhörer im Saal aus Träumen von einem sanften Übergang in die digitale Welt.“

IN DER DIGITALISIERUNGSFALLE? WAS DIE DIGITALISIERUNG FÜR DIE ENTWICKLUNG DER STÄDTE BEDEUTEN KANN...

Digitalisierung läuft nach einem immer wiederkehrenden Muster ab. Die Veränderungen, die dieses Muster nach sich zieht, sind dramatisch, wie Musik-, Buch- oder Medienmarkt zeigen. Schon heute betrifft die Digitalisierung aber nicht nur Märkte. Im Gegenteil: mit dem Geschäftsmodell der digitalen Plattform entstehen Infrastrukturen, die in direkter Konkurrenz zu bisher öffentlichen Institutionen stehen. Zum Beispiel „der“ Stadt.

Dieser Vortrag wurde im November 2016 auf dem parlamentarischen Abend des BCSD in Berlin gehalten. 

THE WINNERS LOSE IT ALL – DIE PROGRAMMIERTE ZUKUNFT DER FASHION-BRANCHE

Die Digitalisierung folgt einer Logik und Dynamik, die dazu führt, dass es zu immer wieder neuen Umbrüchen kommt. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. e-Commerce ist für den Fashionmarkt deshalb „nur“ ein Vorbote der noch bevorstehenden Veränderungen. Viele sind absehbar, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes bereits programmiert werden. Wer als Marke oder Retailer in dieser Zukunft eine Chance haben will, muss grundlegend umdenken...

Diese Präsentation wurde im Mai 2016 beim TW Forum der Textilwirtschaft vorgestellt. Die Textilwirtschaft resümierte in ihrer Sonderausgabe: „Brill analysiert schonungslos, legt die drastischen Folgen der Digitalisierung offen, skizziert neue Potenziale und individuelle Lösungen. ... Brills Thesen sind so steil wie logisch. ... Er reiht Beispiel an Beispiel, damit sich auch der Letzte nicht den Argumenten des Wachmachers entziehen kann.“

BECOMING AGILE/RESPONSIVE – THE NEED FOR AND PATH TO TRANSFORMING FOR EXPONENTIAL TIMES

Being “Agile” has become one of the best misunderstood and misinterpreted concepts of the last five years. Most approaches lack a deeper understanding of the problems “agile management” was designed for: the constantly increasing complexity and uncertainty of businesses in digital, that is: exponential times. This presentation introduces the need for and concept of becoming a responsive business and outlines key lessons derived from our own transformation into a responsive, radically user and future driven, self-organized and agile company.

AUF GOLIATH’S RÜCKEN – MARKEN UND RETAILER IM ZEITALTER DIGITALER PLATTFORMEN

Digitale Plattformen verändern Märkte fundamental. Sie sprengen Grenzen des Machbaren und ermöglichen die Entstehung überlegener Geschäftsmodelle. Wer wissen will, was das für bestehende Formate bedeutet und wie sich die Brand- und Retail-Konzepte der Zukunft entwickeln lassen, braucht ein tiefes Verständnis der Logik digitaler Plattformen. Und neue strategische Ansätze...

Dieser Vortrag wurde im November 2015 bei der Day1 Tagung zur Digitalisierung im Einzelhandel an der Universität Witten/Herdecke gehalten. Er ist Teil 1 des „Niche Canvas“: dem b4b Strategiekonzept für das Plattformzeitalter (eine Vorstellung des Niche Canvas finden Sie > HIER)

DER „NICHE CANVAS“ – EIN FRAMEWORK FÜR STRATEGIEN IM ZEITALTER DIGITALER PLATTFORMEN

Digitale Plattformen verändern Märkte fundamental. Die meisten Unternehmen haben keine Chance, selbst zur Plattform zu werden. Deshalb wird das richtige Nischenkonzept, das die Leistungsfähigkeit digitaler Plattformen nutzt, um seinerseits ein überragendes Geschäftsmodell zu etablieren, zum wichtigsten Strategieansatz für das Zeitalter digitaler Plattformen. Der von b4b entwickelte Niche Canvas ist als Instrument spitz auf die individuelle Entwicklung solcher Strategien zugeschnitten...

Dieser Vortrag wurde im November 2015 bei der Day1 Tagung zur Digitalisierung im Einzelhandel an der Universität Witten/Herdecke gehalten. Er ist Teil 2 unseres Strategiekonzepts für das Plattformzeitalter (den ersten Teil finden Sie > HIER)

„Wir haben den Sehfehler, dass wir immer auf das gucken, was schon da ist. Die Zukunft wird aber längst programmiert. Im wahrsten Sinne des Wortes.“

Dr. Andreas Brill, business4brands

BUSINESS X.0 – KONZEPTDESIGN FÜR DIE DIGITALE ÄRA

Durch die Digitalisierung werden Produkte, Geschäftsmodelle und ganze Märkte immer schneller grundlegend in Frage gestellt. Wer die richtigen Antworten finden will, sollte viel grundlegender ansetzen, als Strategien dies normalerweise tun. Mit dem business X.0 Prozess und der WUDU Systematik, die alles auf (scheinbar) unlösbare Probleme und (noch) unvorstellbare Möglichkeiten zuspitzt, haben wir ein Instrumentarium entwickelt, das sich bereits in einer Vielzahl von Unternehmen und Fragestellungen bewährt hat. 

WIE DER GESAMTE MUSIKMARKT UNTER DIE DIGITALEN RÄDER KAM – EINE ANLEITUNG ZUM SCHEITERN

Der Musikmarkt war einer der ersten, über den die Digitalisierungswelle rollte. Von den ehemaligen Marktführern auf Industrie- und Einzelhandelsseite kann man vor allem eins lernen: wie man es NICHT machen sollte. Die Präsentation fasst die wichtigsten Lektionen aus der Geschichte der digitalisierten Musikindustrie in einer plakativen Anleitung zum Scheitern zusammen...

Dieser Vortrag wurde im November 2015 bei der Day1 Tagung zur Digitalisierung im Einzelhandel an der Universität Witten/Herdecke gehalten.

 Die Multichannelfalle


Der stationäre Einzelhandel steckt in der Falle: Einerseits wird in Zukunft ohne eine relevante Antwort auf die Digitalisierung kein Geschäft mehr zu machen sein. Andererseits bringt der Aufbau von Digitalformaten den stationären Einzelhandel um. Lösen kann dieses „böse“ Problem nur, wer es in voller Schärfe sieht. Und dann gute Antworten auf die entscheidenden Fragen findet...

Diese Präsentation wurde im September auf dem Dachmarkenforum in Düsseldorf vorgestellt und anschließend intensiv diskutiert, u.a. auf profashionals.de

Auf die e-Commerce Revolution folgt die Revolution im stationären Einzelhandel!

„Die Zukunft des Einzelhandels liegt im Stationären. Allerdings wird der nur wenig mit dem zu tun haben, was den stationären Einzelhandel von heute ausmacht.“ So lautet die Prognose von Nadia Shouraboura, ehemalige Technologie-Chefin von Amazon. In exklusiven Interviews mit business4brands erläutern Shouraboura und der New Yorker Management-Visionär Clay Parker Jones, worauf es in digitalen Zeiten ankommt...

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  • Nadia Shouraboura und Clay Parker Jones diskutieren die Zukunft des Einzelhandels. Ihre Hypothesen: Die Zukunft liegt im Stationären. Und im Zusammenspiel großer Plattformen mit fokussierten Nischenanbietern...

  • Innovative Firmen wie Amazon oder Tesla leben einen radikalen und absoluten Kundenfokus, der den großen Unterschied macht. Wer von ihnen lernen will, muss begreifen, wie sie das machen...

  • Wie können Unternehmen, die nicht die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten von Google oder Amazon haben, dauerhaft innovativ werden? Eine Frage der Management-Kultur, sagen Parker Jones und Shouraboura...

  • Wer die Spielregeln seiner Branche nicht grundlegend in Frage stellt, hat in Zukunft keine Chance. Durch die neuen Technologien können Produkte und Kundenbeziehung revolutioniert werden...

MULTICHANNEL X.0 – DER RICHTIGE ANSATZ

„Klassische“ Multichannelkonzepte führen fast immer in die Multichannelfalle: die zusätzlichen digitalen Kanäle erhöhen Komplexität und Kosten und erwirtschaften zu wenig. Digitale Marken wie Warby Parker oder Bonobos zeigen, dass es auch ganz anders geht: statt Kanäle zu multiplizieren, entwickeln sie eine komplementär integrierte Interaktion der digitalen und stationären Sphäre, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Was das konkret bedeutet und warum Multichannel in Zukunft nur so erfolgreich sein kann, zeigen wir mit unserem Modell Multichannel X.0...

KUNDENBINDUNG 3.0 – AUF DEM WEG ZUM SOCIAL BRAND

Die Art und Weise, in der wir, und damit auch: Kunden, kommunizieren, hat sich durch die Digitalisierung fundamental verändert. Die meisten Unternehmen betreiben aber Marketing noch wie in industriellen Zeiten: als global konzipierte Push-Kommunikation. Warum Kunden so erst enttäuscht und dann genervt sind und wie man Kommunikation völlig neu denken kann, um echte Mehrwerte zu schaffen, zeigt unser Konzept Social Inside...

Aus dem Konzept Social Inside haben wir unser Modell des Kundenloops bzw. CRM X.0 abgeleitet (eine kurze Vorstellung des Ansatzes finden Sie > HIER)

„Wer Kundenorientierung leben will, sollte zunächst die richtigen Fragen stellen. Und nicht die Lösungen bei anderen suchen.“

Ramona Schulten und Per Blaich, business4brands

CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT X.0 – ANSATZ UND VORGEHEN

Die direkte und tiefe Beziehung zum Kunden ist wichtiger denn je. Fast alle „CRM“ Konzepte folgen einem alten Muster: Daten zu sammeln, um Transaktionen zu triggern. So lässt sich aber keine echte Beziehung aufbauen. Champions der digitalen Ära wie Zappos oder Wholefoods zeigen, dass Rabatte weder die einzige noch die beste Möglichkeit sind, Kunden bei der Stange zu halten. Wer seine Kunden ähnlich radikal in den Mittelpunkt stellen will wie diese Vorbilder, kann unser Modell des Kundenloops nutzen, um den großen Unterschied zu machen...

Grundlage für unser CRM X.0 Modell ist unser Konzept Social Inside (eine Präsentation zum Social Inside Konzept finden Sie > HIER)

SCHÖNE STATT GROSSE DATEN – DAS ERFOLGSGEHEIMNIS FÜR CURATED COMMERCE

Curated Commerce galt lange Zeit als das Zukunftskonzept: vor allem auch für stationäre Einzelhändler. Die Idee ist richtig. Aber die meisten Umsetzungen waren bisher naiv. Weil sie keine Antwort auf das Big Data Paradoxon liefern konnten. Beispiele wie Goodreads oder Netflix zeigen, dass solche Antworten möglich sind. Der Vortrag zeigt ganz praktisch, worauf es bei Curated Commerce ankommt und wie sich das Herzstück dafür entwickeln lässt...

Dieser Vortrag wurde im März 2016 beim Kongress der Internetworld gehalten. 

 

Durch welche Kombination der stationären „Technologie“ und der digitalen Technologie kann ich das Einkauferlebnis in eine völlig neue Dimension bringen?

Ramona Schulten, business4brands

ORBIT 44 – MEHR ALS EIN ZUKUNFTSLABOR

Es gibt aktuell kaum ein Unternehmen, das sich nicht ein Zukunftslabor leisten würde. Fast alle Umsetzungen dieser richtigen Idee unterliegen aber einem Kardinalfehler: sie etablieren ihr Zukunftslabor als Sonderraum, der vom Kerngeschäft entkoppelt ist. Das scheitert fast immer: zum einen weil das Ideen-Potenzial des Unternehmens nicht ausgeschöpft wird, zum anderen weil die Innovationen, die entwickelt werden, nicht anschlussfähig sind. Mit unserem Konzept Orbit 44 haben wir ein Modell und Vorgehen entwickelt und erprobt, das an genau dieser Stelle anders ansetzt. Indem die Arbeit an der Zukunft zur Normalität im Tagesgeschäft wird...

INNOVATION AND TRANSFORMATION – HOW CAN LEGACY BUSINESSES MEET THE CHALLENGES OF DIGITAL TIMES?

Legacy companies face the huge challenge of having to innovate and transform for digital times. While there are very few examples for how this can be achieved, there are plenty of how to fail best. This presentation summarizes ten important rules for failure!

Wer (großartige) Lösungen sucht,
braucht ein (böses) Problem

business4brands

DIE LOGIK DES SCHEITERNS – WAS ALLE VON DER DIGITALISIERUNG DES EINZELHANDELS LERNEN KÖNNEN.

Dass die Digitalisierung praktisch alles verändert, braucht man heute nicht mehr zu betonen. Die Frage ist, wie es prä-digitalen Unternehmen gelingen kann, sich auf die Geschwindigkeit der fundamentalen Veränderungen einzustellen. Gute Beispiele für Unternehmen, denen das gelungen ist, gibt es wenige. Im Gegenteil: Fast alle Unternehmen scheitern an der Herausforderung Digitalisierung. Und zwar immer wieder nach demselben Muster. Die Präsentation zeichnet am Beispiel von Einzelhandelsmärkten die Logik des Scheiterns nach. Und leitet ab, wo die Herausforderungen liegen, denen Unternehmen sich rechtzeitig stellen müssen, damit sie nicht in dieselbe Falle tappen...

Dieser Vortrag wurde im Februar 2017 beim Kongress für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke präsentiert.

ES GEHT UM ALLES! DIE RUNDUM-DIGITALISIERUNG DES EINZELHANDELS

Digitalisierung wird im Einzelhandel fast immer mit e-Commerce gleichgesetzt. Das ist eine fatale Verkürzung. Denn bei der Digitalisierung geht es um Alles. Um die Zukunft. Und um das komplizierte Zusammenspiel aus Technologie und Kundenverhalten. Das hat (nicht nur) für den Einzelhandel fundamentale Folgen...

Dieser Vortrag wurde im November 2015 bei der Day1 Tagung zur Digitalisierung im Einzelhandel an der Universität Witten/Herdecke gehalten.